headerphoto

Breitensport für die Fitness

Der Breitensport ist uns allen bekannt, und wurde in irgendeiner Form von jedem von uns bereits durchgeführt. Er ist auch unter dem Begriff Freizeitsport bekannt, der seit etwa 1950 als Begriff verwendet wird un der alle sportlichen Aktivitäten, die in den allermeisten Fällen der körperlichen Fitness, dem Spaß an der sportlichen Betätigung, als auch als Ausgleich zum Bewegungsmangel dient, umfasst. Und von breiten Bevölkerungskreisen mit oder auch ohne Wettkampfcharakter durchgeführt werden. Der entsprechende Verband ist hierfür die Trim and Fitness International Sport for All Association (TAFISA) die ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main hat. Um Leistungen im deutschen Breitensport kenntlich zu machen gibt es unter anderem die Sportabzeichen des deutschen Sportbundes.

Die statistischen Zahlen darüber wie viele Menschen in der Bevölkerung in Vereinen oder auch ohne Vereine sich sportlich betätigen, sprechen für sich selbst. Dies lässt sich daran sehen, wie viele Menschen man Morgens joggend oder walkend im Park trifft, oder wie vielen Menschen man in den wärmeren Monaten auf Fahrrädern antrifft um sich damit eine sportliche Aktivität zu verschaffen. Grund hierfür sind nicht zuletzt die Arbeitsbedingungen unter denen wir heutzutage Tätig sind und die kaum noch eine körperliche geschweige den sportliche Herausforderung an uns stellen.

Eine wesentliche Rolle kommt beim Breitensport den Sportvereinen zu, in denen sich ein großer Teil der Bevölkerung sportlich betätigen. Dabei gibt es eine große Breite an unterschiedlichen Sportvereinen. Ob es nun der legendäre Fußballverein ist, der bei einem Großteil der männlichen Bevölkerung Anklang findet oder Turnverein, Reitverein, Schwimmverein, Segelverein oder Ruder und Kanutenverein. Das Vereinswesen hat in Deutschland eine lange und gepflegte Tradition in denen sich viele Schichten der Bevölkerung für sportliche Aktivitäten organisieren. Den Ursprung finden die heutigen Sportvereine im 19. Jahrhundert, als sich verstärkt Vereine für Sport und Leibesübungen bildeten deren geistiger Vater der berühmte „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn war. Und dessen Vorbild bis in unsere heutige Zeit begeisterte Anhänger findet.


© rolibi / pixelio.de


Eine weitere wichtige Rolle im Breitensport nimmt der Sportunterricht ein. Hierbei handelt es sich um ein Schulfach, dass in den meisten Ländern dieser Erde verbindlich ist. Und die Schulkinder in der Regel vom Beginn ihrer Schulzeit bis zum verlassen der Schule begleitet. Die Ursprünge des deutschen Schulsports finden sich im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert. Als die Philanthropen um Johann Christoph Friedrich GutsMuths den Weg hierfür bereiteten. Im Jahr 1842 wurde dann der Sportunterricht offizieller Bestandteil des Schulunterrichts in Preußen. Der sich in den folgenden Jahrzehnten immer weiter zum unentbehrlichen Bestandteil des Schulunterrichts entwickelte und seine Berechtigung fand. Während des Nationalsozialismus wurde der bis dahin im ganzen Reich eingeführte Sportunterricht für militärische Zwecke missbraucht. Um so die körperliche Fitness die für den späteren Soldaten benötigt wurde, im Kindes- und Jugendalter schon zu erreichen.

Heute hat sich der Sportunterricht zum, an der motorischen Entwicklung der Kinder ausgerichteten, Unterricht entwickelt. Dessen Ziel ist es hierbei die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern zu unterstützen und entsprechend zu fördern. Die zentralen pädagogischen Perspektiven die heute im Schulsport Gültigkeit haben, sollen dabei Sein: Das der Schüler körperliche Leistung erfahren soll, sie verstehen und entsprechend auch einschätzen können soll. Es soll die Gesundheit der Schüler fördern und bei Ihnen ein entsprechendes Gesundheitsbewusstsein entwickeln. Sie sollen lernen zu kooperieren und sich zu verständigen, sowie die Herausforderung in sportlichen Wettkämpfen zu suchen. Bewegung zu gestalten und sich körperlich auszudrücken. Die Sinneswahrnehmungen zu verbessern, die Bewegungserlebnisse und Körpererfahrungen zu vergrößern. Sowie etwas zu wagen auch Verantwortung zu tragen.