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Denksport Fitness für das Gehirn

Nicht unbedingt als solche bekannt, handelt es sich beim Denksport doch tatsächlich um eine anerkannte Sportart, die ihre Wertigkeiten auf mentalen Leistungen legt. Wichtig ist hierbei die Abgrenzung zum normalen Spielen, wo das Glück eine wesentliche Rolle spielt. Das bedeutet das es sich um Denksport handelt wenn die Ergebnisse nicht durch Glück oder den Zufall entschieden sondern durch die reine Denkleistung. Hierzu gehören die klassischen Strategiespiele wie zum Beispiel Schach oder Merkspiele wie Memory. Der Denksport lässt sich in fünf Kategorien aufteilen. Zum einen in Bridge, Schach und Gedächtnissport und zum anderen in Rätsel und Kopfrechnen.

Beim Bridge handelt es sich um ein Kartenspiel, dass von vier Personen gespielt wird. Wobei immer zwei Personen eine Mannschaft bilden. Ziel dieses Spieles ist so viel wie möglich Stiche zu machen. Das Spiel beginnt mit der sogenannten Reizung. Hier wird festgelegt, welches Team wie viele Stiche machen muss und ob es einen Trumpf gibt und in welcher der vier Farben eines Französischen Blattes mit zweiundfünfzig Karten. Bei der Reizung geben die Spieler im Uhrzeigersinn Ansagen ab, beginnend mit dem Teiler. Ein Spieler kann entweder ein Gebot abgeben, passen, das letzte Gebot der Gegner kontrieren, ein Kontra des Gegners rekontrieren. Nach der Reizung erfolgt das eigentliche Spiel bei dem die einzelnen Karten abgespielt werden um eine größtmögliche Anzahl an Stichen zu erreichen.

Schach,das auch aufgrund seines Namens auch als königliches Spiel bezeichnet wird, st ein Denksport der auf einem Schachbrett gespielt wird. Ziel ist es mit seinen 16 Figuren seinen Gegner zu schlagen und dadurch einen Sieg zu erlangen. Schach gehört zu den schwierigsten Brettspielen der Welt

Als Gedächtnissport bezeichnet man im Allgemeinen den sportlichen Wettkampf des Memorierens von unterschiedlichen Datenmengen und Gedächtnisleistungen. Hierbei wird zwischen Sprachfreien und Sprachgebundenen Disziplinen unterschieden. Grob definiert kann man sagen, dass es sich bei den Sprachfreien Disziplinen um das Memorieren von Zahlen und Spielkarten handelt während es beim Sprachgebundenen um Bilder, Wörter etc. handelt. Um sich bei den entsprechenden Meisterschaften auch richtig messen zu können, gibt es ein entsprechendes Wertesystem. Dabei werden die Ergebnisse die in den einzelnen Disziplinen erreicht wurden durch einen speziellen Schlüssel bewertet und anschließend zu einer Gesamtsumme die Zugleich das Endergebnis darstellt zusammen gerechnet. Seit die Weltmeisterschaften im Jahre 1991 eingeführt wurden sind entsprechenden Standards von Jahr zu Jahr immer weiter gestiegen. Die Leistung hat sich bis Dato in allen Disziplinen verdreifacht.

Zur Kategorie des Kopfrechnens gehören neben dem echten Kopfrechnen auch sehr beliebten Zauberkunststücke. Hierbei werden seltene bzw. besondere Fähigkeiten im Kopfrechnen zur Schau gestellt. Wie das Rechnen mit sehr großen Zahlen, die auf einfachen mathematischen Formel basieren. Das echte Kopfrechnen dagegen basiert auf tatsächlichen Rechenleistungen, die auch ein Taschenrechner bewältigen müsste. Ausgetragen werden die unterschiedlichsten Meisterschaften im Kopfrechnen, wobei man den Titel eines Großmeisters im Kopfrechnen erringen kann. Die offiziellen Weltmeisterschaften gibt es allerdings erst seit 2004. Im Jahr 2009 hat es sogar die ersten Kopfrechenmeisterschaften für Kinder und Jugendliche gegeben.